Nach der Fertigstellung der Unterkonstrucktion (Verlegespanplatten
auf einfachen Holzpfosten) musten unsere Schienenbestände erst
einmal irgendwie geordnet werden.

Jürgen
hat erstmal ein paar Überfahrten zusammen gesteckt und dachte,
das ist jetzt der ideale Ausgangspunkt der Bahn.

Ich
habe Ihn gewähren lassen und habe auf der anderen Seite mit dem
Bau einer vierspurigen Steilkurve (hierzu braucht man die Steilkurvenschienen
1 & 2 und sehr viele Stützen) mit einer anschließenden
langen Geraden mit leichtem Knick (je eine Kurve 3 & 4) begonnen.
An diesem High-Speed-Abschnitt sollten wir noch unsere wahre Freude
haben ...

Wärend
Jürgen die lange Gerade und seine Brückenkombination durch
eine kleine 2-spurige Steilkurve und einer 2-spurigen flachen Kurve
mit der großen 4-spurigen Steilkurve verbunden hat ...

...
habe ich erstmal die spätere Boxengasse zusammengestellt und
in Ihre ungefähre spätere Position gebracht. Es hat zwar
noch ein wenig gedauert, bis sie dann fest in den Kurs integriert
worden ist, aber da die Boxengasse recht platzraubend ist, war eine
frühzeitige grobe Planung und Platzverteilung sehr sinnvoll.

Im
Anschluss an die lange Gerade mit den beiden kleinen Knicken haben
wir dann angefangen, eine 10-spurige Kurve zu bauen. Hierzu sind alle
für die Carrera-Universal-Bahn jemals produzierten Kurvenradien
(Kurve 0 bis Kurve 4) kombiniert worden. In die spätere Rennstrecke
sind zwar nur die äußeren 6 Spuren integriert, aber eine
solchen 10-spurige Kurve sieht schon fantastisch aus, oder ? Die
inneren 4 Spuren (2 fehlen auf diesem Bild noch) haben wir dann später
(genau wie die hier noch im Rennkurs vorhandenen Geländebahnstücke)
in unsere Fun-Strecke mit eingebaut.

Nicht
nur aus Mangel an Kurven mit großen Radien, sondern auch, weil
ein ständiger Wechsel der zu fahrenden Radien deutlich anspruchsvoller
ist, haben wir die letzte Ecke dann mit dieser Kurvenkombination geschlossen.
Den
fertigen Kurs habt oder könnt Ihr dann unter "noch
mehr Bahnfotos" sehen.